JANIN, JENIN
Janin Jenins Film fordert das Publikum dazu auf, die tieferliegenden, menschlichen Implikationen eines andauernden politischen Kampfes zu bedenken.
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Im Jahr 2002 zerstörte die israelische Armee das Flüchtlingslager Jenin. Während Journalisten und der UN-Untersuchungskommission der Zugang verwehrt wurde, gelangte Mohammed Bakri in das Lager und drehte den Film „Jenin, Jenin“, um den Bewohnern eine Stimme zu geben. In Israel wurde der Film zensiert. 2023 nahm die israelische Armee Jenin erneut ins Visier. Bakri kehrte mit seiner Kamera zurück und traf dieselben Zeugen. Sein neuer Film „Janin, Jenin“, der ebenfalls in Israel zensiert wurde, zeigt eine Besatzung, die heute noch brutaler ist als vor 20 Jahren.
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